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1978: Zugunglück zwischen Seelow und Dolgelin

Im Jahre 1978 sind am 28. September zwei Güterzüge zwischen Seelow (Mark) und Dolgelin Frontal zusammengestoßen. Die Ursache war, dass die Strecke in diesem Abschnitt noch nicht mit einem Streckenblock ausgestattet war und das versehentlich nicht auf „Halt“ zurückgestellte Ausfahrsignal in Richtung Dolgelin den Unfall Verursachte. Güterwagen in beiden Zügen die mit Treibstoffen bzw. Butan-Propan beladene Kesselwagen, entgleisten, stellten sich quer oder stürzten um.

Ein Lokführer wurde getötet und der andere schwer verletzt. Nach dem Unfall erhielt der Bahnhof Seelow (Mark) ein neues Relaisstellwerk.



2013: ODEG Triebwagen Kollidiert mit Fernmeldemast

Am 01. Februar 2013 ist trotz Notbremsung ein Dieseltriebwagen der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG) der Linie RB60 kurz vor dem Bahnhof Werbig mit einem umgestürzten Fernmeldemast zusammengeprallt, der auf den Schienen lag. Der Unfall ereignete sich früh morgens gegen 5 Uhr auf der Strecke von Eberswalde in Richtung Frankfurt (Oder). Die drei Fahrgäste im Zug sowie Zugführer und Begleitpersonal kamen mit einem Schrecken davon, verletzt wurde niemand. 

Triebwagen, Mast und Stromleitungen hatten sich völlig ineinander verfangen und verkeilt, deshalb musste von der Feuerwehr eine Eisensäge genommen werden, um den Zug freizubekommen. Nach etwa zwei Stunden konnte der Regelbetrieb wieder aufgenommen werden.